Lebenszeichen

Einige Leser werden sich gefragt haben was hier passiert ist, beziehungsweise was hier nicht passiert ist.

Ich kann allen versichern, dass ich weiterhin in der Bierszene unterwegs bin und was ich dazu in den letzten Monaten getrieben habe werde ich jetzt nach und nach aufarbeiten und euch präsentieren.

Insgesamt war das Jahr bis dato sehr erfolgreich und ich habe fast alle Veranstaltungen besucht die ich auf dem Plan hatte. Auf diesen Veranstaltungen und auch so habe ich hervorragende Biere getrunken, die meisten davon könnt ihr auf meinem Instagram Channel sehen, klickt dafür einfach auf den Instagram Button in der Navigationsleiste rechts.

Freut euch auf die kommenden Artikel

 

Euer Sebastian

Neues „Arbeitsgerät“

Spiegelau IPA

Um die Biere, die ich hier vorstellen möchte, richtig beurteilen zu können, benötige ich natürlich auch vernünftige Gläser, die das Aromenprofil eines Bieres richtig abbilden können.

Daher habe ich mir zum testen ein IPA Glas von Spiegelau gekauft, über das ich viel Gutes gelesen habe. Vorab, ich werde mir wohl auch die restlichen Gläser der Serie kaufen und dann ein kurzes Fazit zu jedem verfassen.

Die Form des Glases hat mir sofort zugesagt, da ich auch ein großer Fan des VINUM-Glases 0416/22 von Riedel zur Degustation von Whisky und Wein (okay, hauptsächlich Whisky ;P) bin. Aus diesem Background heraus weiß ich bereits welchen Unterschied es von Glas zu Glas geben kann, wenn man ein hochwertiges, flüssiges Genussprodukt verkostet.

Die hauptsächlichen Attribute des Glases erfüllen ihren Zweck wie angekündigt. Die Rippung im Bereich des Stiels belüftet das Bier sehr schön, was in meinen Augen zunächst ein wenig nach Werbeaussage klang. Hat das Bier die Veranlagung einen guten Schaum zu entwickeln, wird es dies im IPA Glas auch tun. Der obere Teil des Glases ist durchdacht geformt und gut geeignet, im Antrunk Geruch und Geschmack ausgewogen aufzunehmen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man zur Verkostung mit dem IPA Glas idealerweise das Glas bei leicht vor geneigtem Kopf an die Lippen setzt und den Antrunk dann über eine möglichst lange Strecke – bis der Kopf leicht im Nacken liegt – vollzieht, um ein komplexes Bier voll genießen zu können.

Was ich mir bei einem Glas, das wie dieses mit der Hilfe von renommierten Brauern entwickelt wurde gewünscht hätte, wäre ein Skalierung gewesen, die optimale Befüllungs- und Fassungsgrade ausweist. So bleibt einem nur, ein wenig zu experimentieren.

Außerdem muss man sich vor Augen führen, dass dies kein Glas ist, in dem das Bier eine Viertelstunde verweilen kann, wie z.B. in dickwandigen Pint-Gläsern. Durch den gerippten Stiel und die Belüftung bei jeder Kippbewegung, verliert das Bier seine Aromen sehr schnell.

Insgesamt ist dies ein sehr brauchbares Glas, besonders wenn man mehrere Biere recht objektiv vergleichen möchte.

Demnächst werde ich also noch weitere Gläser aus dieser Reihe, sowie den TEKU-Pokal von Rastal und einige andere testen.

Euer Sebastian